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Pentagramm (Kettenanhänger in Altbronze)

Pentagramm (Kettenanhänger in Altbronze)
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Art.Nr.: AG-187
Pentagramm (Kettenanhänger in Altbronze)

Sehr detaillierter, robuster Pentagramm-Anhänger, 38 x 47 mm, Altbronze Veredelung, mit Schwarztiefen, in beidseitiger Ausführung

Geometrie des Pentagramms
Das Pentagramm ist der in einer geschlossenen, fünfmal im Winkel von 36° gleichlang abknickenden Linie gezeichnete fünfspitzige Stern mit einem Fünfeck in seiner Mitte. Weitere Volksnamen dieses Symbols sind Fünfstern, Drudenfuß, Trudenfuß, Drudenkreuz, Alpfuß, Alpkreuz, Nornenstapfe, Hexenstern und Maarfuß. In Magierkreisen wird es manchmal auch als Pentangulum, Pentakel, signum sanitatis oder signum Pythagoricum genannt, und in der Heraldik wird es als Pentalpha (fünfmal der griechische Buchstabe Alpha) bezeichnet.

Wo liegt der Ursprung des Pentagramm?
Der Ursprung dieses bekannten Zeichens und Symbols verliert sich im Altertum, aber es kommt in fast allen Frühkulturen der Erde vor. Möglicherweise hielt man die versteinerten, fünfstrahlig symmetrischen Kalkskelette bestimmter Stachelhäuter (Seeigel, Seestern), die man im Boden fand, für magisch, da deren Aufbau ungewöhnlich ist. Man hat fossile Seeigel schon in der Bronzezeit als magische Grabbeigaben verwendet. Die ältesten dargestellten Pentagramme, die man bei Ausgrabungen fand, werden auf 2000 vor Christus datiert. Die Sumerer schon sahen den Himmelsgott An, später Anu als Stern-Symbol. Im späteren Babylon war dieses Zeichen der Göttin Ishtar, die der Aphrodite bzw. Venus entspricht, zugeordnet. Die Sumerer erfanden die Schrift und das erstes Wort für den höchsten Gott wurde als Stern dargestellt.

Was bedeutete das Pentagramm ursprünglich für Menschen?
Es wurde häufig auf antiken griechischen Münzen dargestellt und erhielt eine hohe Bedeutung auch bei den verschiedenen gnostischen Münzen und Religionen, deren heilige Zahl die fünf war, da auch sie die fünf Elemente kannten (Licht, Luft, Wind Feuer und Wasser). Bei den jüdischen und insbesondere christlichen Gnostikern der Spätantike, wie etwa den Bogumilen, war das Pentagramm ein Symbol für die fünf Elemente der Griechen, aus denen für sie die Welt bestand. Auf alten Grabsteinen in Kroatien, wo viele Bogumilen begraben liegen, befindet sich recht häufig ein Pentagramm als Relief. Noch bevor das Osmanische Reich den Halbmond als Zeichen für den Islam übernahm, war das Pentagramm, damals bekannt als das Siegel Salomos, das Schutzzeichen der ersten Muslime.

Ebenfalls im antiken Griechenland verwendete Pythagoras das Pentagramm als Symbol für Gesundheit (signum sanitatis). Seine Anhänger trugen es als Erkennungszeichen, deshalb wird es heute noch signum pythagoricum (lat.: Zeichen der Pythagoräer) genannt. Die Pythagoräer nannten es Pentalpha (durch 5 Alpha-Zeichen gebildet), verwendeten es als Zeichen für Gesundheit an Leib und Seele und setzten es daher gern an den Beginn ihrer Briefe.

Auf den "Abraxas"-Amuletten trat dieser Fünfstern ebenfalls häufig auf, genauso wie später in der magischen Literatur des Abendlandes. Im Mittelalter wurde es bei Zauberformeln gebraucht und sollte seine Herrschaft über die Elementargeister ausüben. Es wurde sogar von einigen Kreuzrittern als Zeichen getragen. Gigantische Fünfsterne sind in Frankreich zu finden. In der Gegend von Rennes-le-Château liegen zwei gedachte Pentagramme mit einer Achsenlänge von jeweils genau vier Meilen, deren Eckpunkte Templerburgen bilden. Das aufrecht stehende Pentagramm war für die Alchemisten des Mittelalters das Symbol des Menschen.

Drudenfuß wurde das Pentagramm genannt, weil man sich seiner zur Abwehr von Hexen und Druden bediente. Druden (auch Druten oder Truden) sind im alten deutschen Volksglauben böse weibliche Nachtgeister, die Alpträume bescheren, vereinzelt auch gute, schöne Geister im Gefolge der Göttin Holda bzw. Perchta. Dieser Glaube ist am meisten verbreitet in Bayern, Tirol und Siebenbürgen. Noch heute gebraucht der Aberglaube dieses Zeichen, um Geister und böse Hexen von Viehställen, Türschwellen, Wiegen, Ställen Betten usw. abzuhalten. Als dämonenbannendes Zeichen tritt das Pentagramm daher oft in Holz geschnitzt auf alten Türbalken, Türschwellen und Almtüren auf.

Auch Goethes Dr. Faust beschwört Mephisto, indem er ein Pentagramm als Abwehrzauber und zur Bannung der Elementargeister benutzt. Häufig war es auch das Abzeichen geheimer Gesellschaften. Das Pentagramm findet man in alten Kirchen (z.B. im Dom von Paderborn, wo im hinteren Fenster zwischen den zwei Mittelfenstern ein Pentagramm fest verankert ist, oder gar am Westfenster der Westminsterabtei in London), auf alten Grabsteinen, im Gebälk alter Häuser, eingeritzt in Stein oder Felswänden, als Schmuck oder auch Kunstgegenstand.

Lange Zeit galt das Pentagramm als Schutzsymbol, erst die christliche Kirche späterer Zeit verunglimpfte es als Satansstern und tut dies bis heute, obwohl es in der frühchristlichen Ikonographie als ein Zeichen für die fünf Wunden Christi war. Die Gründe dafür werden wohl ewig im Dunkel der Geschichte verborgen bleiben, aber vielleicht wollte sie dieses auch heidnische Symbol, welches tief in den Köpfen der Menschen verwurzelt war, verbannen.

Das Pentagramm spielt heute praktisch in allen magischen Bereichen der westlichen Welt ein Rolle. So ist es z.B. in der Wicca-Tradition das zentrale Symbol. Es dient als Erkennungszeichen Eingeweihter und wird gern als Ohrring, Anhänger oder Brosche getragen.

Als Zeichen für Magie, die Elemente und das Leben und auch als Schutzzeichen, wurde und wird es Magiern und Hexen, aber auch vom einfachen Volk, schon seit langer Zeit verwendet. Die Ewige Religion sieht im Pentagramm nicht ein Bildnis, sondern das Wort für den Schöpfergott in kaligraphischer Darstellung und vertritt die Ansicht, dass dies auch die Ansicht der früheren Kulturen und Religionen war, welche das Pentagramm verwendeten. So auch Salomo, der weder Jude, Christ noch Muslim war, sondern dem höchsten Gott, dem Schöpfer diente.
 

Diesen Artikel haben wir am Wednesday, 16. December 2015 in unseren Katalog aufgenommen.

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